Neuer Blog – neue Perspektiven!










Ich habe nun den Schritt hin zum „Blogger.com“ -Portal gewagt und bisweilen auch nicht bereut. Der Zusammenschluß mit Picasa, Picasawebalben, Google, iGoogle und Google Analytics sollte eine hoffentlich gute Wahl sein. Die Zeit wird es zeigen.

Das bedeutet aber auch, das ich etliche, bereits im alten Blog (http://blog.martinweissflog.de) gepostete Beiträge, mit auf die neue Oberfläche rübergenommen habe. Andere habe ich aber auch dort belassen. Nun wird hoffentlich ergibiger mit Beiträgen meiner Seits gedealt. Mein persönlicher Vorsatz für das Jahr 2009.

Advertisements

Das Bild ist das Ziel










“Glaube nie einem Bild. Es könnte gelogen sein”. Klingt blöd – ist aber so. In meinem Job habe ich hin und wieder mit den schrecklichsten Motiven zu tun. Ob von der Farbigkeit her oder der Qualität, sehr viel Material kann in seiner Ursprungsform nicht mit gutem Gewissen weiterverarbeitet werden. Da ist es dann immer wieder eine Freude zu sehen, was mit etwas Übung alles so möglich ist. Der Markt ist mit unzähliger Bildbearbeitungssoftware mit den verschiedensten Features zugeschüttet. Vom Laien bis hin zum Profi wird jeglicher Bedarf gedeckt. Und wenn erst einmal Blutgeleckt wurde, dann kann ein jeder Begeisteter mit seinem Bildbearbeitungsprogramm wachsen. Bist zur komplexen Retusche ist der Weg nicht lang. “Nur Mut zum flexiblen Pixel!” ruf ich Euch zu.

KreativDoping

 
 
 
 
 
 
 
 

Sei kreativ! Ein Anspruch, den ich mir tagtäglich selbst stelle. Es ist nicht ganz einfach, am laufenden Band mit neuen Ideen aufwarten zu können. Ein KreaTIEF ist nicht leicht zu Umschiffen. Ist Zeit da, um sich mit der Materie zu bschäftigen, kann man sich inspirieren lassen. Musik, Literatur und das Internet weisen viele Denkanstöße und Initialzündungen auf. Leider kommt da auch ganz schnell der Verdacht oder die Behauptung des Ideendiebstahls auf. Aber seien wir mal ehrlich. Es gibt nichts, was nicht schon in irgendeiner Form existiert. Und Ideen zu nutzen, bedeutet nicht sie 1 zu 1 zu kopieren, sondern sie auf das Produkt anzuwenden.

Für kurzfristige Realisierungen greife ich auch gerne mal auf Übungsarbeiten aus meinem Archiv zurück. Oder wenn es gar nichts mehr geht, werden Kollegen und Freunde befragt. Da reichen ein paar wenige Ansätze und der Rest wächst dann von ganz alleine. Alkohol ist da auch keine Lösung. Ich hatte zwar schon manche geniale Idee im Suff, allerdings konnte ich mich am Tage darauf, nicht mehr daran erinnern. Weitere Mittelchen wurden in meiner Sturm- und Drangphase getestet und für doof befunden.

Sind Sie immer Kreativ? Wie helfen Sie sich weiter, um aus einem KreaTIEF wieder heraus zu kommen? Ich würde mich über ein paar Beiträge zu diesem Thema freuen.

Das Verständnis für Qualität!

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Alles haben wollen und so wenig wie nur möglich dafür bezahlen. Das Qualitätsbewußtsein in Mecklenburg-Vorpommern ist, wenn überhaupt vorhanden, unter aller Sau (entschuldigen Sie bitte diesen Ausdruck). Gute Produkte wollen bezahlt werden und niemand arbeitet gern umsonst. Alltäglich ist da mein Kampf für meine Produkte. Ich arbeite als Print- und Webdesigner und realisiere so ziemlich alles, was nach außen hin einen guten Eindruck schaffen beziehungsweise wiedergeben soll. Während sich woanders (hauptsächlich in den alten Bundesländern) das Verständnis für Qualität und der daraus resultierenden positiven Eigenschaften gefestigt haben, führen vor Ort viele Unternehmen noch immer ihr Tagesgeschäft der Kurzsichtigkeit.

Wie kläre ich meine Kunden auf, sich eben nicht mit dem Minimum zufrieden zu geben? Die Einsicht kommt dann in den meisten Fällen zu spät und dann wird versucht zu retten, was selten noch zu retten ist. Eine Nachfinanzierung gestaltet sich oft als sehr schwierig. Man hat ja gerade erst Geld für Werbeprodukte ausgegeben (zum Fenster herrausgeschmissen). Zum Teil wird sogar versucht, mir die Unfähigkeit meiner “Kollegen” anzurechnen. Zitat: “Ich habe für den Flyer gerade erst 600 Euro ausgegeben, da kann ich Ihnen für die Überarbeitung doch nicht schon wieder so viel Geld zahlen.” Und ob! Es wird nämlich ein Flyer sein, der ein vielfaches an Wert besitzt. Tatsache jedoch ist, dass ich mich hier in meiner Heimat als glücklich ansehen darf, wenn ich ein Zehntel von dem veranschlagen kann, was ich woanders verdienen könnte.

“Dann geh doch woanders hin!” Genau. Und was wäre, wenn jeder so handeln würde? Mecklenburg-Vorpommern wäre ein totes Stückchen Erde ohne Perspektive. Na vielen Dank auch.

Gute Nachrichten und das Leid der Anderen









Gibt es gute Nachrichten? Eine durchaus berechtigte Frage, wie ich finde. Ob in Zeitungen, im Fernseher oder im Internet, ein jeder ergötzt sich an schlechten Nachrichten, welche farbenfroh und detailreich zu jeder Tageszeit abrufbar sind. Hauptsache man selbst bleibt vom Unglück verschont. In jeder Informationssendung muss das Unglück erkennbar sein, da eine Quote sonst unerfüllt bleiben könnte. Mord, Gewalt und Kapitalverbrechen, wo man hinblickt. War das “früher” auch so oder wurde aus Rücksicht auf die Konsumenten der Fakt auf das Wesentliche reduziert? Soweit ist es gekommen – am Leid Anderer labt man sich. Wie oft passieren Unfälle auf Autobahnen und es staut sich dann auch der Verkehr in der Gegenrichtung. Ja, das ist das wahre Leben. “Papa, da hängt einer aus dem Auto raus.” Nur so wurden TV-Formate wie “Bigbrother”, “PopStars” und Co zum Quotenführer. Das eigene Leben ist langweilig. Konflikte und Emotionen der gefilmten Probanden sind wichtiger und vor allem interessanter.
Ich bin für eine Selbstzensur der Medien und denke, dass damit viel bewirkt werden kann. Nachahmung, Vorbildfunktion und viele andere Faktoren werden durch eine selbstauferlegte Zensur hin zum Positiven beeinflußt. Natürlich sollte ein Jeder wissen dürfen, was zum Beispiel im Irak passiert. “Wieder tötliche Anschlagsserie in Bagdad”. Ausführlich dann aber erst zu einer Uhrzeit, zu der es recht unwahrscheinlich ist, dass Kinder damit in Kontakt geraten könnten. Titelseiten von Zeitungen, die in Läden oder anderen Verkaufsorten für jedes Kind augenscheinlich ersichtlich sind, dürfen keine brutalen, gewaltverherlichenden Szenen wiederspiegeln.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Es ist doch schon schlimm genug, wie normal bzw. alltäglich eine “Anschlagsmeldung” von uns Erwachsenen aufgenommen wird. Keiner setzt sich noch mit diesem Thema vertieft auseinander. Eine Verrohung bzw. Abstumpung unserer Kinder – Ist es das, was wir wollen? Kinder sollten von Informationsmedien jeglicher Art unbehelligt bleiben und zwar o lange bis sie Ihrem Alter entsprechend, lernen, sich damit auseinander zusetzen. Schützt die Kleinen vor all dem Übel in der Welt da draußen!

Zum Blog mit Inhalt!?

 
 
 
 
 
 
 

Meinen bisweilen von und durch YouTuBe getragenen Blog wird es in dieser Form nicht mehr geben. Die Zeiten, in denen es cool war einen Blog sein Eigen zu nennen, abgesehen von Sinn oder Unsinn des Selbigen, sind jetzt vorbei. Vidoestreams áde und mit mehr Inhalten geht es jetzt volle Kraft vorraus. Ich denke, also bin ich und deshalb werde ich von nun an mehr labern als nur bewegte Bilder sprechen zu lassen. Ein Vorsatz, der nicht im Suff entstanden und auch keine Frage des bzw. meinen Alters ist. Leider stehe ich Vorsätzen (zum Beispiel die an Neujahr) recht kritisch gegenüber.

Kurzum, ab und zu wird sich auch einmal ein Filmchen einschleichen. Aber dies wird sich in deutlich erkennbaren Grenzen halten. Was will einer wie ich damit erreichen? Ganz einfach. Zum Einem einfach Luftablassen und zum Anderen mit Anderen über Gott und die Welt diskutieren. Und da ich nicht stehts und ständig mit Videocam im Anschlag durch die Gegend düse, werden Worte meine Mittel zum Zwecke sein.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit

Das Maddin

Einfach nur Maddin

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ich bin ein Rostocker, der zu gerne seine Wurzeln in der kleinen Stadt Saßnitz, auf der wunderschönen Insel Rügen, zu finden weiß. Sie haben also ein durch und durch waschechtes Nordlicht vor sich. Das heißt, für mich gibt es nichts Schöneres als das rauhe Meer, die gebirgsarme Landschaft und den stehts sturen Ureinwohner Mecklenburg-Vorpommerns. Meine Familie hat sich hier festgesetzt und deshalb will ich nur hier begraben werden. Aber das kann noch etwas warten. Wenn, nebst Arbeit, genügend Geld und Zeit zur Verfügung stehen, dann reise ich für mein Leben gern. Weniger in Form eines Pooltouristen, sondern eher als der “Ich muss alles einmal gesehen haben Reisende”. Wer schaut sich nicht gerne andere Länder, Menschen und Kulturen an? Sobald die Vorraussetzungen es zulassen, geht es wieder los. Im Gepäck,- meine Frau, mein Töchterchen und jede Menge Abenteuerlust.
Und nun raten Sie mal, welches meiner Hobbies den zweiten Platz belegt. Klar wie Kloßbrühe. Wer das Reisen liebt, der muss auch eine Vielzahl an Erlebnissen in Form von Fotos festhalten können. Ich fotografiere für mein Leben gern und somit ergänzen sich meine Reise- und Fotografierlust recht gut. Später mehr dazu! Sie werden hier noch den einen oder anderen optischen Schmankel zu sehen bekommen. Versprochen.
Ich wünsche Ihnen einen für Sie interessanten Blog. Und zögern Sie nicht lange mit eigenen Kommentaren, Meinungen oder Gegensätzlichkeiten aufzuwarten bzw. zu reagieren. Auch ich übe immer wieder auf das Neue meine Kritikfähigkeit und deren Aufnahme auszubauen. Das will nicht immer klappen, aber Bildung ist ja bekanntlich ein nie endender Prozeß. Einsicht im Übrigen auch.